Heute ist das Thema Plugins in WordPress. Der Grund, warum wir WordPress nutzen: weil es uns so viel Flexibilität gibt. Wir haben mit den Tools, die uns die Plugins geben, alle Möglichkeiten, um unsere Plattform so zu strukturieren und funktional so darzustellen, wie wir es möchten. Und eigentlich ist es ja genau das, was es von einem All-in-One-Paket unterscheidet, also einer gesamten Plattform, die dir alles vorgibt. Die Möglichkeiten, die du mit WordPress und den Plugins hast, ermöglichen es dir, es so zu gestalten, wie du es möchtest. Und die Plugins geben uns die ganzen Möglichkeiten, das Zusammenspiel und die Automation auf unserer Plattform darzustellen. Das betrifft natürlich Verkaufsprozesse, den E-Mail-Versand, aber natürlich auch die Sicherheit oder Backup-Funktion.
Am Ende entscheidet das Zusammenspiel der gesamten Plugins, aber auch des einzelnen Plugins, wie gut, wie sicher und wie zuverlässig das gesamte System funktioniert. Das Problem ist: Wenn du zu viele unterschiedliche Plugins nutzt, die nicht harmonisch miteinander agieren, kann es zu Problemen führen oder zu Funktionen, die du dann nicht mehr kontrollieren kannst. Zu viele Funktionen in einem Plugin können eine Gefahr für die gesamte Stabilität sein. Und somit birgt jedes Plugin auch ein potenzielles Einfallstor für Angriffe auf deine Funktionen.
Das Entscheidende ist, dass du eine durchdachte Auswahl triffst, die die Risiken minimiert – um auch die sensiblen Kundendaten zu schützen –, aber eben auch, dass du alles so im Ablauf haben kannst, wie du es dir für deine Plattform vorstellst. Und es geht ja nicht nur um die Funktion an sich, sondern es spielen noch Themen wie zum Beispiel der Datenschutz eine wichtige Rolle, der uns hier in Deutschland sehr viel auferlegt – was ich aber jetzt gar nicht so kommentieren möchte, ob das gut oder schlecht ist. In letzter Instanz ist es immer gut, aber es bedeutet für uns einen großen Mehraufwand, sicherzustellen, dass die Plugins, die wir nutzen, auch allen Anforderungen gerecht werden.
Zusätzlich müssen wir immer ein Auge draufhaben, ob die Plugins die Plattform verlangsamen, weil sie eventuell nicht so optimal programmiert sind oder nicht auf dem besten Stand für deine WordPress-Version sind. Und das kann das gesamte System dermaßen beeinflussen, dass es entweder schlecht für die Nutzung ist und deine User abschreckt, oder sogar die Konversion auf deiner Plattform beeinträchtigt. Also dass durch Fehlfunktionen von schlecht gewählten Plugins deine Interessenten gar nicht erst kaufen wollen.
Ich nutze WordPress nun schon seit vielen, vielen Jahren, und das ist eigentlich der Aspekt, warum ich 7BizWorks ins Leben gerufen habe – um dir eine Plattform vorzustellen, die du selbst so entwickeln kannst, mit einem Plugin-Paket, auf das du dich verlassen kannst. Natürlich musst du deine eigenen Erfahrungen damit machen, und vielleicht würdest du mir auch nicht bei jedem Plugin zustimmen, welches ich gewählt habe. Aber hier bekommst du eine Übersicht über ein stimmiges Paket, das ich über lange Zeit zusammengestellt habe, nach und nach teste und auch wirklich selbst verwende. Das ist also nicht nur eine Empfehlung, sondern das System, das ich für 7BizWorks zusammengestellt habe, funktioniert mit den Einstellungen, weil diese Plugins gut miteinander harmonieren.
Ich möchte kurz auf den Aspekt eingehen: der Unterschied zwischen vielen Plugins und wenig Plugins. Umso mehr Plugins du installierst, desto höher ist immer der Aufwand für Wartung und Updates. Egal ob du 10 oder 20 Plugins zusammen nutzt und die alle in der Summe gut miteinander funktionieren – du hast doch immer einen höheren Aufwand, umso mehr Plugins du nutzt. Du musst immer auf dem Laufenden bleiben, dein System immer aktualisieren, und es bleibt nicht nur beim Aktualisieren, also auf den Button klicken und sagen „so, jetzt lade ich mir die neueste Version herunter“, sondern du musst auch immer sicherstellen, dass dieses neue Update von einem Plugin auch mit allen anderen gut zusammenspielt und dir nicht eine Aktualisierung dein System zerschießt. Also hast du, umso mehr Plugins du nutzt, auch immer einen höheren Wartungsaufwand.
Die Quintessenz ist: Umso besser die Kombination dieser Plugins ist und umso weniger Plugins du hast, desto weniger Fehleranfälligkeit hast du in deinem gesamten System, und es spart dir natürlich auch Zeit. Denn Fehler passieren, machen wir uns nichts vor. Kein System ist 100% perfekt und zu jeder Zeit nach jedem Update immer so, wie du es davor hattest. Aber du musst natürlich auch darauf achten, dass deine Plugins den aktuellen Stand haben, nicht zuletzt wegen der Sicherheit, die sich in der Zeit auch durch KI dermaßen schnell weiterentwickelt, dass es nicht immer ganz leicht ist, da am Ball zu bleiben.
Es gibt diesen schönen Spruch: never change a running system, also ändere niemals ein System, das funktioniert. Aber so funktioniert das nicht. Wir müssen immer am Ball bleiben und immer ein Auge draufhaben. Gibt es Änderungen in einem Plugin, was vor allem die Sicherheit betrifft, oder kommen neue Funktionen hinzu, die du unbedingt in deinem System mit einbinden möchtest?
Nach all den Jahren zeigt mir das eigentlich, dass es kein perfektes System gibt oder nur das eine perfekte System, sondern es ist dieses Zusammenspiel und die Frage, was benötige ich wirklich für meine Plattform. Wenn du zum Beispiel keine Community auf deiner Plattform haben möchtest – das habe ich zum Beispiel derzeit auch nicht eingeplant, sondern bei mir liegt der Fokus klipp und klar auf einem Videokurs –, dann benötige ich auch kein Kurs-Plugin, das eine Community mit dabei hat, wenn ich sie sowieso nicht nutze. Also du musst immer abwägen, was benötige ich wirklich, und dann kommst du zu dem Punkt, dass du nur so viele Plugins wie nötig installierst und so wenige wie möglich.
Bei jedem Plugin bewerte ich immer: Welche Funktion hat dieses und welche Aufgaben soll es übernehmen? Also ist es ein Plugin, das sich um Sicherheit kümmert, also ein Security-Plugin? Oder hat ein Plugin eine bestimmte Aufgabe wie Backups? Es gibt auch Plugins, die einen immensen Umfang mitbringen, die die WordPress-Funktion vor allem im Backend, also im Admin-Bereich, erweitern. Und zwar zwingend notwendig erweitern, weil WordPress das nicht nativ mitbringt. Das kann von Design-Einstellungen sein, vom Abstellen von Funktionen, die in WordPress direkt mitgeliefert werden, die wir aber gar nicht benötigen, oder vielleicht auch noch ein bisschen ältere Funktionen mit übernehmen, für die man keinen Bedarf hat. Dann ist das ein Plugin, das sehr hilfreich ist, aber solche Plugins können auch immense Funktionen mitbringen, die sich überschneiden, und man muss dann ganz klar die Entscheidung treffen, welche Aufgaben dieses übernehmen soll und welche man in einem anderen spezifischen Plugin hat.
Und ich möchte dir ein konkretes Beispiel geben: die Versendung von E-Mails. WordPress hat schon eine Art E-Mail-Versand mit an Bord, aber ein gutes SMTP-Plugin ist zwingend notwendig. Und jetzt kann man die Entscheidung treffen, ob man sagt, man nutzt ein eigenständiges SMTP-Plugin, das sich um den E-Mail-Versand kümmert, oder man hat ein Plugin, das zum Beispiel Design-Einstellungen mit übernimmt und zusätzlich noch eine SMTP-Funktion an Bord hat. Das ist zum Beispiel das WPS Hide Login-Plugin – nein, gemeint sind Admin-Plugins wie WP Extended (ASE) und Classic Monks, die ich in meinem Stack nutze. Beides sind eher Administrations-Plugins, die tolle Funktionen mitbringen, um WordPress aufzuwerten und andere Funktionen abzustellen, aber sie haben eben auch die Möglichkeit, den SMTP-Versand zu übernehmen.
Wenn jetzt aber ein Problem durch ein Update bei dem Plugin entsteht – und das kümmert sich eigentlich hauptsächlich zu 90% um Backend-Einstellungen für dich als Administrator –, und das erzeugt ein Problem, dann ist auch gleichzeitig dein E-Mail-Versand betroffen. Und hier versuche ich immer eine strikte Trennung zu erhalten, zu sagen: Die Aufgabe für dieses Plugin ist Design oder Admin-Einstellungen, aber nicht der Versand. Dafür habe ich ein ganz spezielles Plugin, weil das eine der wichtigsten Aufgaben ist, neben Sicherheitseinstellungen und Backup-Funktionen, die ich ungern alle auf ein Plugin setze oder auf zwei Administrations-Plugins. Denn da sind so viele Einstellungen möglich und auch eine relativ hohe Fehlerquelle, dass mir bei einem Problem von diesem einen Plugin dann das gesamte System zerschossen wird. Also hier ist es einfach wichtig, dass du sagst: Welche Aufgabe hat ein Plugin, und dafür ist es zuständig – und nicht für tausend andere Funktionen.
Dasselbe gilt für Backup. ASE hat relativ neu jetzt auch eine Backup-Funktion, und natürlich sagt man sich: Super, umso weniger Plugins, desto weniger ist der Verwaltungsaufwand, du hast eventuell auch weniger Kosten, wenn du keine Lifetime-Option gekauft hast, sondern vielleicht eine Subscription für das Plugin hast, und sagst: Super, ich zahle nur Subscription-Kosten von, sagen wir, 20 Euro im Monat, und habe dadurch gleich einen Security-Check mit drin, eine Backup-Funktion mit drin und noch ein paar Design-Einstellungen. Kostentechnisch, Preis-Leistung optimal – aber immer noch sehr fehleranfällig, denn wenn dieses eine Plugin versagt, dann sind ganz viele Bereiche in deinem System betroffen.
Also solltest du abwägen: Was sind deine Kernbereiche, welche Aufgaben hast du, und diese aufteilen in Kernbereiche. Hier kann man nochmal als Beispiel anführen: Die Sicherheit ist ein eigener Bereich, Backups ist ein eigener Bereich, Design-Einstellungen und Funktionen ein eigener Bereich, die Automationsfunktionen, die dazukommen, zum Beispiel dein E-Mail-Programm für den Newsletter-Versand – auch das ist ein eigenständiger Kernbereich, der meiner Ansicht nach einem Plugin zugeordnet werden sollte und nicht von einem Design-Plugin durch zig Einstellungen mit erweitert wird.
Und wenn du zur Auswahl deiner Plugins kommst, dann möchte ich nochmal auf das Thema Datenschutz eingehen. Also deine Plugins sollten zu 100% DSGVO-konform arbeiten. Das heißt, du musst sicherstellen: Welche Daten speichert dein Plugin, vor allem kundenbezogene beziehungsweise userbezogene Daten, und wohin sendet das Plugin eventuell Daten – egal ob diese erstmal vielleicht anonym sind oder auch nicht. Du musst sicherstellen, was macht dieses Plugin im Hintergrund.
Ein gutes Beispiel wäre hier ein Sicherheitstool. Ich nutze das Plugin Security Ninja. Das ist ein Plugin, das ganz viele unterschiedliche Sicherheitseinstellungen mitbringt, unter anderem 2FA für die Anmeldung, sodass ein extra Code abgefragt wird, den der User mit einem Handy oder per E-Mail bestätigen muss, damit er sich einloggen kann. Aber das Plugin hat auch ein paar Firewall-Funktionen an Bord, unter anderem auch eine automatische IP-Block-Funktion. Und hierfür zieht das Plugin von einer großen Datenbank bekannte IP-Adressen, die als Spam oder als böswillige Bots bekannt sind. Das ist erstmal kein Problem, denn wir erhalten Daten. In dem Plugin gibt es aber auch eine Einstellung, dass du IP-Adressen zu dieser Datenbank senden kannst, wenn diese IP-Adresse auf deiner Seite als böswillig oder als Spam erkannt wurde. Und da haben wir hier in Deutschland schon wieder ein kleines DSGVO-Problem, denn wir senden ungefragt IP-Adressen an einen Server, der weiß der Himmel wo steht, aber wahrscheinlich in den USA, weil der Plugin-Hersteller aus den USA ist. Gott sei Dank können wir diese Funktion in dem Plugin abstellen. Das war für mich ein Kaufargument, dass ich diese Freiheit habe zu sagen: Okay, ich nutze die mir zugesandten Informationen über böswillige IPs, aber ich sende keine Erkennungsdaten, die auf meiner Webseite gesammelt und erkannt werden, an diese Datenbank.
Und viele Plugins bieten zum Beispiel an, oder im besten Fall fragen sie dich als Nutzer des Plugins, ob du anonymisierte Nutzungsdaten an den Hersteller oder Entwickler senden kannst, damit der sein Plugin verbessern oder rechtzeitig auf Fehler hingewiesen werden kann. Ich würde mich dagegen überhaupt nicht sträuben, aber ich stelle grundsätzlich solche Funktionen ab. Nicht, weil ich den Entwickler nicht unterstützen möchte, sondern weil ich in letzter Instanz nicht wirklich genau weiß und auch nicht so tief immer prüfen möchte, was für Daten da wirklich gesendet werden. Deswegen: Wenn du die Möglichkeit hast, so eine Funktion abzustellen, stell sie ab. Wenn du auf Probleme bei der Nutzung des Plugins triffst, kannst du immer noch eine E-Mail an den Support schicken und ihn darauf hinweisen.
Wenn du jetzt gerade anfängst, dein eigenes System aufzubauen, und dir überlegst, was denn überhaupt auf deiner Plattform passieren soll, was möglich sein soll, dann fängst du wahrscheinlich als erstes an zu suchen: Okay, was ist das beste Plugin für die Möglichkeit, eine Online-Kursplattform aufzubauen? Und dann erstellst du eine Liste, und dann summiert sich die Plugin-Anzahl nach und nach, weil du merkst, du brauchst für diese Funktion ein Plugin, für das Problem suchst du noch eine Lösung, und dann hast du eine Vielzahl an unterschiedlichen Plugins. Und dann fängt der Vergleich an: Gibt es hier noch eine Alternative? Gibt es dafür noch eine Alternative? Ist da schon was Neues draußen oder was Besseres?
Ich kann dir sagen: Es wird immer was Neues geben. Es wird immer was Besseres geben. Und gerade weil auch viele Vibe-Coder unterwegs sind, also Leute, die mithilfe von KI neue Plugins programmieren – was ich auch mache, ich will das nicht schlechtreden –, steigt diese Vielzahl, und es wird einem sehr schwer gemacht, aus dieser Suche auszusteigen. Setze dir auf jeden Fall einen Zeitrahmen, damit du festlegen kannst, was du benötigst, was es am Markt gibt und was das beste System für dich ist. Und dann kommst du irgendwann an einen Punkt, an dem du sagen musst: So, das ist mein System, das teste ich jetzt, und wenn das funktioniert, dann bleibe ich dabei. Es gibt einfach Punkte, an denen du dich entscheiden musst, welches Plugin oder welches System an Plugins du nutzen möchtest. Denn sonst wirst du nie aus der Testphase herauskommen und dich auch nie auf etwas festlegen können.
Aufgrund dessen habe ich für mich gesagt: Ich habe jetzt ein System an Plugins zusammen, und daraus erstelle ich den WPCourseStack. Also das System, das ich dir in meinem Kurs zeige, Schritt für Schritt, wie du es nachbauen kannst. Wenn ich so zurückdenke, dann kann ich schon sagen: Dieses ganze System zusammenzusuchen, aufzubauen, zu testen, hat mich bereits fast anderthalb Jahre gekostet. Allerdings auch, weil ich schon sehr viele Vorkenntnisse mit diversen Plugins hatte, diversen WordPress-Themes, und das nach und nach für mich perfektioniert habe, um zu sagen: Gut, das ist der Stack, der einfach gut harmoniert. Und dennoch komme ich auch immer wieder an den Punkt zu sagen: Okay, gibt es denn da schon was anderes, gibt es denn da was Besseres – wobei ich dieses „besser“ gar nicht auf Funktionen ausrichte, sondern mich immer mehr darauf fokussiere, welche Hersteller aus der EU oder sogar eventuell aus Deutschland es gibt, um dieses DSGVO-Problem schon mal etwas abzufedern, und mich mehr auf Hersteller aus der EU zu fokussieren.
Und nach vielem Suchen und Testen stieß ich auch hin und wieder auf ein Problem: dass ich für eine Kernfunktion, nämlich den Kurs an sich, die Kursplattform, kein Plugin gefunden habe, bei dem ich sagen konnte, ja, das überzeugt mich zu 100%. Ich habe selbst ein Plugin von einem amerikanischen Hersteller teuer erworben, auch als Lifetime-Option mit über 100 Lizenzen, die man nie in seinem Leben braucht, aber damit man alle Pro-Funktionen auch nutzen konnte. Ich hatte das getestet und dachte mir, das ist es. Aber im späteren, wirklichen Aufbau habe ich gemerkt: Nee, das passt für mich nicht hundertprozentig. Und ich habe mich dann selbst damit beschäftigt, was ich denn wirklich brauche, wie es aussehen soll, welche Kernfunktion ich wirklich brauche, und habe dann angefangen, ein kleines Plugin selbst zu schreiben.
Ich schreibe mal eben ein kleines Plugin selbst – es sind mittlerweile zwei Plugins geworden, die auch Teil des Kurs-Stacks geworden sind, nämlich 7BizGateway, das die Membership-Zugänge regelt, und 7BizCourse, das für den gesamten Kursablauf, die Gestaltung, die Automation zuständig ist. Das war ein wichtiger Schritt und auch eine wichtige Erkenntnis für mich, weil ich auch hier gesagt habe: Moment, ich habe hier zwei Ebenen, die eigentlich unterschiedliche Aufgaben erfüllen sollen, nämlich ein Plugin, das die Zugangsregelung übernimmt, also wer darf was sehen, und das auf der gesamten Webseite. Denn ich möchte auch Bereiche haben, die nicht unbedingt immer nur vom Kurs selbst abhängig sind, sondern eventuell auch bestimmte Dokumentationsbereiche, die jemand mit bestimmten Rechten sehen darf. Zum Beispiel nur derjenige, der den Newsletter abonniert hat und eine bestimmte Rolle in WordPress hat, der darf bestimmte Sachen sehen, auch wenn er nicht Teil vom Kursprogramm ist.
Und 7BizCourse ist für mich das Plugin, das die gesamte Kursstruktur regelt. Alle Automationen, wie wird was für welchen User konkret im Kurs angezeigt, der Fortschritt, was ist der nächste Schritt in seinem Kurs. Also zwei unterschiedliche Kategorien, die viele andere Hersteller in ein Plugin packen. Und das war für mich einfach nicht so funktional, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob das der beste Weg ist, denn mit einem Plugin das zu programmieren, das zu gestalten, auf Fehler zu testen, und natürlich auch genau diese Kategorien zu erfüllen – Sicherheit, Funktion, DSGVO-konform, das alles immer im Auge zu behalten, und auch einen gewissen Support für dieses Plugin zu leisten. Aber in letzter Instanz hat sich die Arbeit gelohnt, denn es ist genau das Plugin geworden, so wie ich es empfinde, wie ein Plugin für einen Kurs funktionieren soll, wirklich fokussiert auf das, was wir hier machen. Wir wollen eine Kursplattform erstellen und diese als eigenständiger Anwender nutzen beziehungsweise verwalten können.
So, jetzt habe ich dir schon mehr über meine Plugins erzählt, als ich ursprünglich vorgehabt hatte, aber so ist das bei einer Episode, die nicht durch und durch gescriptet ist.
Also: Die Plugins, die du in WordPress installierst oder dir aussuchst, müssen für dich die Funktion übernehmen, die du ihnen zuteilst. Und eine Unterteilung ihrer Aufgaben ist ungemein wichtig. Du musst sie regelmäßig testen. Du musst immer am Ball bleiben, dass du die wichtigen Updates durchführst und die Funktion erhalten bleibt. Und wenn du das mal an der Hand abzählst, kommst du schnell auf 10, 15, 20 unterschiedliche Plugins, und daraus entsteht ein hoher Aufwand. Und diesen Aufwand musst du einfach kontrollieren können. Das soll kein negativer Aspekt sein, sondern ich möchte dich nur dafür sensibilisieren, dass jedes Plugin, das du mehr installierst, auch einen Folgeaufwand hat. Und nicht nur den Aufwand, dass du recherchierst, was das Plugin dabei hat, welche Funktionen es gibt, welche Kosten für dich dort entstehen, ob du es einmal kaufst mit einer Lifetime-Option, mehrere Lizenzen hast, oder eine Subscription mit fortlaufenden Kosten. Das musst du dir alles einmal im Vorfeld bewusst machen.
Und wenn du das weißt, dann wird die Plugin-Auswahl einfacher, weil du für dich weißt, du wirst jedes Plugin einfach mehr hinterfragen, ob das wirklich notwendig ist, oder ob du diese Funktion sinnvoll in einem anderen Plugin für diese Aufgabe zusammenfassen kannst. Wir können uns auch viele kleine Plugins ersparen mit Codes, die direkt in ein Code-Snippet eingeschrieben werden. Als Beispiel beim Login-Fenster, dass du dort nicht die Anzeige der Sprachauswahl hast: Viele kleine Plugins bieten dafür einen kleinen Schalthebel, dass so etwas ausgestellt wird, aber hierfür bräuchte man nicht mal ein Plugin – man kann ein paar Codezeilen googeln und diese dann dort eintragen, und dann ist das Fenster verschwunden, und du musst dafür nicht irgendein Plugin installieren. Andererseits brauchst du natürlich für ganz wichtige Funktionen bestimmte Plugins, die ausgereift sind und ihre Aufgabe sicher erfüllen.
Lass mich dir zum Abschluss dieser Episode noch sagen: Wenn du dich einmal für ein Plugin entschieden hast, oder das auch für mehrere wiederholst, und du hast dein System zusammen, dann wird dein WordPress-Alltag wesentlich entspannter, weil du einfach aufhören kannst zu sagen, vielleicht gibt es da noch was Besseres, oder hier kann ich noch zwei Euro in der Subscription sparen. Wenn dein System einmal steht und du weißt, diese Plugins harmonieren gut miteinander, sind dafür gemacht, dass sie gut miteinander kommunizieren und ihre Aufgaben erfüllen, dann hast du ein System, bei dem du im wahrsten Sinne des Wortes auch mal die Füße hochlegen kannst und dir keinen Kopf machst, was du als nächstes installieren oder testen musst, oder welches Plugin du austauschen sollst.
Entscheide dich ab einem bestimmten Punkt für ein Plugin-System, das du über eine gewisse Zeit auch ausreichend getestet hast. Und wenn du dir hier auch etwas Zeit sparen möchtest, dann schau auf meiner Webseite vorbei, sevenbizworks.de als Wort geschrieben. Da findest du den WPCourseStack. Dort ist die Liste der Plugins aufgeführt, die ich selbst nutze, und ich zeige dir auch im Kurs, wie diese zusammen harmonieren und wie du sie – in Anführungszeichen – perfekt einstellst, damit deine Kursplattform sauber läuft.